Lehrstellensuche

 An und für sich arbeitet der Jugendliche während der ganzen Schulzeit auf eine gute und solide Basisausbildung auf mehreren Ebenen hin - mit dem Ziel, eine möglichst passende und ansprechende Berufswahl treffen zu können.

Sind Berufswünsche vorhanden, entsprechende Schnupperlehren absolviert, beginnt die Phase Lehrstellensuche, zunächst jene der Bewerbung. An deren Ende steht das Vorstellungsgespräch.
Hier scheitern viele Schüler und Schülerinnen wiederholt an den mangelnden Vorkenntnissen für ein Bewerbungsgespräch, resp. an ihrer Auftrittskompetenz.

Im Herbst 2007 haben wir eine Projektwoche mit dem Titel "Lehrstelle statt Leerstelle" angeboten - rund ums Bewerbungsgepräch. U.a. wurde der Workshop "Stell dir vor, du stellst dich vor" mit zwei SchauspielerInnen erarbeitet.

Krönender Höhepunkt war der Schlusstag mit den 1:1 Vorstellungsgesprächen mit der Personalchefin von Pfister und des Chefs eines KMU-Betriebs. Hier konnten die Jugendlichen zeigen, was sie gelernt hatten. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass min. zwei Schülerinnen genau wegen dieser Woche zu einer Lehrstelle kamen! :-)

Das Thema ist sehr wichtig, deshalb bieten wir euch allen an dieser Stelle einige unserer Erkenntnisse an (im pdf-Format)!

 

Viel Erfolg bei der Stellensuche!

 

 

Welche Erfahrungen Jugendliche bei der Lehrstellensuche gemacht haben, könnt ihr im Forum "Lehrstelle statt Leerstelle" lesen.

Zwei Jugendliche der 4. Sek haben ihre Erfahrungen rund um ihre Berufswahl und Lehrstellensuche notiert.  Fazit: Nur Mut und nicht aufgaben!

 

Young Enterprises Switzerland - bietet kostenlose Programme/Schulungen;  u.a. Bewerbung (Modul 2) - Praktische Übungen u.a.m. - Aktivitäten im Zusammenhang mit Berufswahl und Lehrstellensuche

-> Modul 3 Umgang mit Geld (u.a. Jugendverschuldung)

 

Dossiers SF Wissen, myschool

Dossier Berufswahl: Berufe gestern und heute – Berufsberatung – Schnupperlehre – Bewerbung 30:00 min

Dossier Laufbahn: Berufswege – Lehrabschluss – Stellensuche 29:45 min

Blind Date, Vorstellungsgespräche, Schul-Tv, mit Unterlagen

Film über das letzte Schuljahr; Der Ernst des Lebens - Mit John durchs letzte Schuljahr, SF Juni 2011

Kämpferherzen -Patricia und Anja kämpfen für eine Lehrstelle, SF Reporter, 2.9.12

Grundsätzlich gilt - auch für die Lehrstellensuche die Botschaft dieses Videos :-) Viel Erfolg!

 

Aktuelle Stellensituation - Podcast über die Stellensituation in der Schweiz 2012 und die Zukunft

DRS 1, Tagesgespräch vom 1. Mai 12 -" Stellenmarkt Monitor Schweiz"

 

Aktuell: Ist die KV-Lehre noch attraktiv? Tagesgespräch DRS 1; 5.9.2011

Jeder sechste Lehrling in der Schweiz macht eine KV-Lehre. Gut 10'000 machen pro Jahr den kaufmännischen Lehrabschluss. Von diesen aber steht nach der Lehre jeder Vierte ohne Stelle da.

Bildet das KV die Jungen falsch aus? Machen zu viele die KV-Lehre? Welches sind die grössten Sorgen der jungen KV-ler?

Diese Fragen von Urs Siegrist beantwortet im Tagesgespräch Andrea Ruckstuhl, der Ressortleiter Jugend- und Lehrlingsfragen beim KV Schweiz.

 

Interessante Linktipps

  • Kommunikation: Das gesprochene Wort spielt in der zwischenmenschlichen Kommunikation gemäss Studien eine geringe Rolle. Denn -  wir lassen uns sehr stark durch nonverbale (nicht Ausgesprochenes) und paraverbale (Einsetzung der Sprache, z.B. Tempo, Tonhöhe, Tonhöhenverlauf, Schwingungen) Kommunikation beeinflussen. Eine Lerneinheit zur Kommunikation und die Theorie des Schulz von Thun (Institut für Kommunikation) --> Merke dir das Wichtigste fürs Vorstellungsgespräch!


Wichtige Adressen:

Beziehungen erforschen, aufbauen und festigen


Büchertipps:

Was mit Auftrittskompetenz genau gemeint ist, siehst du am besten in der Einführung in diese kommerzielle Homepage www.auftrittskompetenz.de/.

Viele Charaktereigenschaften hast du dir im Lauf der Jahre angeeignet; einige Mödeli sind vielleicht nicht sehr von Vorteil, wenns um die Wurst geht.

In unserer Bibliothek hats ein paar Bücher, mit deren Hilfe du dein Benehmen und deine Verhaltensweisen überprüfen kannst.

  • Vorsicht Fettnapf - Jackie French (siehe Büchertipps - Sachbücher) (395)
  • Business-Knigge - Die 100 wichtigsten Benimmregeln - A. Quittschau  (395)
  • Expedition Knigge - oder das Geheimnis eines alten Buches - Freiherr Adolf von Knigge und Cornelia Cornelsen (395)
  • Über den Umgang mit Menschen - Über Eigennutz und Undank - Adolph Freiherr von Knigge  (395)
  • Körpersprache - Richtig einsetzen und deuten - Mark Asher (80)
  • Vergnüglicher Knigge - Eva Maria Borer (BORE)
  • Takt und gutes Benehmen - Hans-Otto Meissner / Isabella Burkhard (395)

 

Basic- / Multicheck und Co.

Hier findest du Infos und Übungsangebote zu den gängigen Tests:

  • Multicheck - unter dem Menu Beispiele, kannst dus mal versuchen...

Zum Lückenfüllen:

  • mathe1.de , kostenlosesonline Buch mit Regeln, Erklärungen, Abfragetool

--> August 2011: Migros Aare verzichtet auf den Multicheck: Statt auf den standardisierten Eignungstest stützt sich die Migros Aare bei der Lehrlingsauswahl wieder verstärkt auf die Schulzeugnisse. Eine Untersuchung der Universität Bern hat den Ausschlag gegeben. Quelle: Der Bund

--> Die Praxis sieht allerdings anders aus.


Immer noch keine Lehrstelle?

Falls du Mühe hast, eine Lehrstelle zu finden, unterstützen dich folgende Fachstellen bei der Suche:

 



Brückenangebote / Möglichkeiten 10. Schuljahr

Download der Broschüren zu den grundsätzlichen Möglichkeiten eines 10. Schuljahres im Kanton Aargau regelmässige Update(Infos ask)

- Brückenangebote  (öffentliche und private Schulen)

- Soziale und gesundheitsorientierte und Praktika

- Welschland - und Tessinjahr

- Zwischenjahre - Links & Literatur

 

Ausgewählte Schulen / Möglichkeiten

Infoabend Aarau:

 

Offizielle Anmeldefrist

 

  • Sozialjahr NOWESA; Praktikumseinsatz plus Schultag; Familien-/Betreuungs- oder Pflegepraktikum  //

Schule in Aarau, Luzern, Bern, Zürich

Pflege- / Familien und Betreuungspraktikum / Kosten: ca. Fr. 4’800.– pro Jahr / Praktikumslohn: Fr. 400.– bis Fr. 1’000.– pro Monat

 

Sprachaufenthalte

 

Sprachaufenthalte privat

  • AU-PAIR/PRAKTIKUM/SCHULE UND PRAXIS KOMBINIERT

Im traditionellen fremdsprachigen Haushaltpraktikum arbeiten und wohnen die Jugendlichen in einer Familie oder in einem Institut. Es existieren aber auch Praktikumsstellen im Gastgewerbe, in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Landwirtschaftsbetrieben usw. Neben Kost und Logis erhalten die jungen Leute eine finanzielle Entschädigung.

Im Unterschied zu den Praktikanten/Praktikantinnen arbeiten Au-Pair-Angestellte höchstens 30 bis 40 Stunden pro Woche. Sie besuchen mindestens vier Lektionen Fremdsprachenunterricht pro Woche.

Während in der Schweiz mit den Au-Pair- und Praktikumsstellen Schulabgänger/innen und Jugendliche ab 15 Jahren angesprochen werden, wird für Stellen im Ausland in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren vorausgesetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Angebot der Didac-Schulen: 24 – 26 Std./Woche Mitarbeit in der Familie und 4 Halbtage Unterricht in der Schule mit Schwerpunkt Französisch oder Italienisch.

* Didac10. Schuljahr: Kombijahr F / I / E

Aarau Infoabend:

 

 

--> Weitere Angebote finden sich in den Broschüren!


 

 

Inputs nicht nur rund um (Lehr-)Stellen

Vor allem im Zusammenhang mit einer Stellensuche wird das, was über eine Person im WWW vorhanden wird, ausschlaggebend.

Dazu ein paar Linktipps:

Defizite bei Jugendlichen - aus Sicht der Lehrmeister: Dazu ein Artikel aus der Aaugauer Zeitung vom 28. Juli 2011

Falsche Sellbsteinschätzung: Studie zu Stellensuchenden

DRS1: Die Berufswahl soll erleichtert werden, Beitrag vom 22.9.2011, neues Instrument ab 2012

Lehrstellen:Wirtschaft und Jugend ticken nicht gleich; das Problem zwischen Angebot und Nachfrage.... oder vielmehr fundiertere Berufswahl nötig??