Jugendbücher rund um Alkohol

In unserer Bibliothek sind  folgende Jugendbücher zum Thema "Alkohol" ausleihbar:


Hau ab, du Flasche, Ann Ladiges
Roland begann schon mit 5 Jahren Alkohol zu konsumieren. Er trankoft das, was seine Eltern am Vorabend übrig gelassen hatten- und in Gläsern offen herumstehen liessen. Er klaute ab und zu Flaschen aus der Minibar seiner Eltern. Später klaute er den Alk aus einem Laden. In der Schule wurde Roland immer schlechter und einsamer. Wenn es ihm psychisch zu viel wurde, kippte er oft seinen Flachmann, den er meistens in seinem Stiefel versteckt hatte auf dem Schul-WC.
In der 3. Oberstufenklasse lernte Roland einen Jungen kennen, der Buddi hiess. Dieser war sehr beliebt und Roland wollte auch sein Freund werden. Er besorgte Buddi immer Whiskyflaschen; so erkaufte er seine Freundschaft.
Weil Roland Buddy immer mehr Flaschen Alkohol brachte, wurden sie immer bessere Freunde. Sie besoffen sich oft nach der Schule bei Buddi.

Eines Tages erwischte der Vater Roland, als er besoffen nach Hause kam. Er verprügelte Roland gnadenlos. Roland kaufte immer mehr Whisky Flaschen und versteckte sie. Die Mutter fand manchmal doch leere Flaschen in Rolands Zimmer. Dies behielt sie aber für sich.
Roland machte immer mehr Mist mit Buddi. Die beiden ärgerten oft die alte Frau, die einen Stock unter Roland wohnte, mit dem Ruf:“ Marrecke, du alte Zecke, dumme Schnecke, verrecke!“.

Als Roland wieder einmal mit Glück versetzt wurde, kam Elizabeth in seine Klasse. Er verliebte sich in sie und es dauerte nicht lange und sie waren zusammen.
Das tat Roland gut, denn durch die Beziehung mit Elisabeth vergass er mehr und mehr das Trinken.
Aber schon bald darauf fingen die Probleme bei Roland wieder an.
Er hatte von einem Kollegen 12 Flaschen Whisky gekauft und hatte daher hohe Schulden; 250.- Mark Schulden. Er klaute seiner Mutter den Brillantring, um die Schulden auszugleichen.
Als dies auskam, war der Vater stinksauer. Aus Wut sagte er, dass Roland verschwinden und sich nie mehr blicken lassen solle. Roland nahm dies ernst und verliess die Wohnung. Er betrank sich stark und war halb tot. So landete er im Krankenhaus und die Ärzte klärten ihn über die Folgen auf.

Roland ging nach diesem Zwischenfall lange Zeit nicht in die Schule.
Er trank sechs Wochen keinen Schluck Alkohol mehr. Bis er Buddi wieder sah. Er fing wieder an zu trinken und am Ende des Buches war er noch mitverantwortlich für den Tod der Frau Marrecke.

Ich finde das Buch sehr gut. Wenn man mal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Es ist sehr leicht geschrieben und bringt den Leser zum Nachdenken. Mir hat Roland auf eine Art sehr leid getan, weil er immer wieder von jemandem beeinflusst worden war, obwohl er probierte aufzuhören. Doch er war zu wenig streng mit sich selbst und deshalb hatte er nie richtig mit Saufen aufhören können. Seine Eltern schauten auch nie richtig zu ihm.
Ich finde nicht so gut, dass das Buch kein richtiges Highlight hat, sondern einfach nur den Alltag von Roland beschreibt.
Ich empfehle das Buch gerne weiter, weil man sehr viel lernen kann und handeln oder besser nicht handeln sollte.
nachher weiss, wie man in so einer Situation, wie Roland war.

Mario Sigg


An allem schuld - Der Fall Oppliger - Erwin Heimann

Steve hat schon seit langem auf ein Auto gespart. Jetzt ist der grosse Moment endlich gekommen. Er geht mit seiner Freundin ein schönes Auto kaufen - trotzEinwände der Eltern. Kurze Zeit danach geht er mit seinen Freunden an den Thunersee in ein Restaurant. Dort feiert er den Geburtstag einer Kollegin. Sie trinken alle Alkohol. Steve nimmt nur ein Glas. So viel ist ja auch erlaubt. Als sie die Heimfahrt bei Regenwetter antreten, ist die Stimmung bedrückt. Die zwei Mädchen wollen nach Hause, die beiden Jungen jedoch noch an eine Party. Dann gibt es einen Streit und plötzlich sehen sie ein Licht vor sich und es knallt.
Im Spital kommt Steve wieder zu sich. Er erfährt, dass es einen Unfall gegeben hat. Auch erfährt er, dass die Kollegin bei dem Unfall ums Leben gekommen ist. Das schockiert ihn sehr. Seine Freundin ist schwer verletzt. Das alles belastet ihn sehr. Als ihn dann noch die anderen beiden aus dem Unfallwagen vor Gericht ziehen, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er wollte doch niemandem etwas Böses und nun steht er vor Gericht. Er wird wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt. Er glaubt, er halte dieser Belastung nicht stand, doch mit Hilfe seiner Eltern schafft er es, alles zu bewältigen. Am Ende der Gerichtsverfahren wird er zu 3 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 1000 Franken verurteilt. Auch muss er Folge-Kosten für seine Freundin Nina übernehmen - denn der Unfall hat sie in den Rollstuhl gebracht - und sie wird vermutlich gelähmt bleiben.
Am Ende heiratet Steve Nina dann doch.

Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen. Der Text ist in Hörspielform geschrieben. Die Ereignisse wurden ebenfalls verfilmt; wir haben das eindrückliche Video angesehen.

Joël Runge


Alki, ich doch nicht!, Maureen Stewart

Sauf ruhig weiter, wenn du meinst!, Annette Weber

Kurzer Rock - Christina Walden

Die Nacht des Tigers - Sharon M. Draper

Nadine, mein Engel - Barbara Büchner

Die Nachtstimme - Ilse Kleberger

Adam und Lisa - Myron Levoy

Alsphaltroulette - Jürgen Banscherus

König für einen Sommer - Jochen Till

Flieh, Valdir, flieh! - Damaris Kofmehl

JUMA, ein Strassenkind aus Tansania - Nasrin Siege

Strassenkind - Sulaima Hind

Ab in den Knast - Uwe Britten

Hast du schon? - Brigitte Blobel

Katharinas Entscheidung - Renate Günzel-Horatz

Eintausend Sommersprocssen - Josee Hussaarts

Himmer. Herrgott & Seline - Markus Limacher

ONkel Kwesis Geist - Janne Lundström

Lauf, Lily, lauf ! - Helga Hegewisch

Crazy - Benjamin Lebert

WeitereJugendbücher in unserer Bibi (im Handel vergriffen)

  • Mattia unter Verdacht, Gabriela Stäheli; Oncken 2004
    starke Jungen, Anpassung, Selbstfindung, Familienleben, Schule, Verständnis, Diebstahl, Anschuldigungen, Vorurteile, Freundschaft

  • Urs und sein Geheimnis, W. Güttinger; EX Libris, 1968
    betrunkener Vater

  • Lass los, Jon, Janice Brown; BLB 1996; Alkoholismus, Erziehung bei Grosseltern, Freundschaft
  • Kiddy Von Kurdistan zum Bahnhof Zoo, Brockhaus 1991, Türkin sollte vom Elternhaus aus als Türkin und nicht - wie sie will - als Deutsche leben. Alkohol und Heroin als Ausweg?